đ”đ° Tag 8: Der Abschied
- Patrick Legun

- 9. MĂ€rz
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Apr.
Heute endet unsere Reise. Es geht zurĂŒck nach Deutschland.
Ein Satz, der sich leichter sagt, als er sich anfĂŒhlt.

ZurĂŒck in die eigene Welt
Ich merke, wie ich mich auf vieles freue.
Eine warme Dusche.Essen, das mein Magen ohne Probleme akzeptiert.Weniger LĂ€rm.
All die Dinge, die im Alltag selbstverstÀndlich wirken und es eigentlich nicht sind.
Was zurĂŒckbleibt
Gleichzeitig lasse ich etwas zurĂŒck.
Die Familien in den Ziegelbrennereien.Die MĂ€nner in der Kanalisation.Die StraĂenhunde, die uns jeden Tag begegnet sind.
Orte, Gesichter und Geschichten, die nicht einfach verschwinden, nur weil man ein Flugzeug betritt.
Eine klare Erkenntnis
Diese Reise hat mir eine Sache sehr deutlich gemacht:
Die GrĂŒndung der humanvoll Hilfsorganisation war der richtige Schritt.
Wir haben nicht nur gesehen, sondern verstanden.Wir haben nicht nur gehört, sondern erlebt.
Wir kennen jetzt Menschen vor Ort, die helfen können, VerÀnderung strukturiert umzusetzen. Wir wissen, wo Probleme liegen und wo realistische Ansatzpunkte sind.
Zwischen RealitÀt und Anspruch
Gleichzeitig ist klar:
Wir werden dieses System nicht verÀndern.
Nicht als Einzelne. Nicht von auĂen.
Aber das war auch nie der Anspruch.
Der eigentliche Ansatz
Vielleicht geht es nicht darum, ein ganzes System zu lösen.
Vielleicht geht es darum, einzelne Leben zu verÀndern.
Eine Familie nach der anderen.Ein Mensch nach dem anderen.
Genau dort beginnt VerÀnderung.
Tag 8 endet nicht mit einem Abschluss. Sondern mit einer Verantwortung.



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